Das Strandbad
Der Strand ist in nummerierte Strandbäder aufgeteilt, jedes mit einem eigenen
Betreiber. Man zahlt für den Sonnenschirm mit zwei Liegen pro Tag, pro Woche oder für
vierzehn Tage; der Preis unterscheidet sich von Bad zu Bad und je nach Reihe (die
erste Reihe kostet mehr). Im Preis sind meist Duschen, sanitäre Anlagen und eine
Kabine oder Umkleide enthalten.
Die Bäder werden mit ihrer Nummer benannt: „bagno 87" ist eine Adresse, und wer hier
wohnt, versteht das sofort. In Cervia reichen die Nummern von 3 bis 340 und geben auch
den Ortsteil an: Tagliata 3-21, Pinarella 59-131, Cervia 146-229, Milano Marittima
235-340.
Die freien Strände
Es gibt sie, aber es sind wenige, und man muss wissen, wo. In Cervia weist die Gemeinde
drei aus: in Cervia zwischen den Bädern 191 und 194, in Milano
Marittima zwischen 268 und 269, in Pinarella beim Bad 102. Die ersten beiden haben im
Sommer sanitäre Anlagen, Duschen und Rettungsschwimmer.
In Rimini gibt es vier ausgestattete freie Strände: Piazzale Boscovich (der zentralste,
unter dem Riesenrad), Miramare, Marano und San Giuliano Mare.
Der Meeresboden
Er ist an der ganzen Küste über Dutzende Meter hinweg flach und sandig. Für ein
kleines Kind ist das der Grund, warum diese Küste existiert; für einen erwachsenen
Schwimmer der Grund, warum man ziemlich weit hineingehen muss, bevor man richtig
schwimmen kann.
Wenn jemand Schwierigkeiten beim Gehen hat
In Cervia gibt es „Un bagnino per amico" (Ein Rettungsschwimmer als
Freund), seit 2006 aktiv und kostenlos: schwimmfähige Job-Rollstühle,
Stege, reservierte Parkplätze und geschulte Betreuer, die ins Wasser begleiten. Man
fragt beim zuständigen Bademeister, der den Service aktiviert; der Rollstuhl wird für
eine Woche garantiert.
In Riccione sind alle 130 Strandbäder als barrierefrei erklärt, mit
Rampen bis zum Sonnenschirm. In Rimini hat Piazzale Boscovich
Job-Rollstühle, einen elektrischen Lifter und sechzehn reservierte schattige Plätze.
In Bellaria-Igea Marina scheint es keinen entsprechenden kostenlosen städtischen Service
zu geben: Es gibt einzelne ausgestattete Strandbäder. Am besten vorher beim
Fremdenverkehrsamt nachfragen.